TOSCANA / MAI 2007


TOSCANA / MAI 2007

Reisebericht unserer ersten längeren Reise mit dem Wohnmobil.

Wir das sind HANNES (Fahrer, Fotograf, Techniker und was sonst noch so anfällt), SABINE (Reservefahrer, Wohnraumgestalterin und Verpflegungschefin) und unser 5jähriger Schäfer/Golden Redriverrüde DARIUS (Security, Sport – Animateur).
Auf Beschreibungen der einzelnen Kirchen, Kunstwerke, Denkmäler und div. anderer Sehenswürdigkeiten die unseren Weg kreuzten haben wir verzichtet, denn dafür gibt es jede Menge Fachliteratur, die dies fachlich sicher besser erklären, als wir es könnten.

Security Darius Reservefahrer, Wohnraumgestalterin und Verpflegungschefin - Sabine

TOSCANA / MAI 2007

Reisebericht unserer ersten längeren Reise mit dem Wohnmobil.

Wir das sind HANNES (Fahrer, Fotograf, Techniker und was sonst noch so anfällt), SABINE (Reservefahrer, Wohnraumgestalterin und Verpflegungschefin) und unser 5jähriger Schäfer/Golden Redriverrüde DARIUS (Security, Sport – Animateur).
Auf Beschreibungen der einzelnen Kirchen, Kunstwerke, Denkmäler und div. anderer Sehenswürdigkeiten die unseren Weg kreuzten haben wir verzichtet, denn dafür gibt es jede Menge Fachliteratur, die dies fachlich sicher besser erklären, als wir es könnten.

Security Darius Reservefahrer, Wohnraumgestalterin und Verpflegungschefin - Sabine

1. TAG / Tageskilometer 467 / Richtung SAN DANIELE


Abfahrt um 14:00 aus unserem Heimathafen, Etappenziel ein Stellplatz Nähe Spilimbergo, die Koordinaten haben wir aus einem Reisebericht.

Anfangs läuft alles Ganz toll, wenig Verkehr, Wetter leicht regnerisch und bewölkt aber zum Fahren okay.
Nach der Grenze verlassen wir uns auf die Technik (TomTom) um möglichst rasch an unser Ziel zu kommen, denn inzwischen ist der Hunger groß und wir wollen einen Gemütlichen Abend verbringen.

Soweit die Wünsche, aber wie sich später herausstellt sind die Koordinaten nicht richtig und wir werden auf einer ziemlich schmalen Straße in die Berge gelockt.

Und plötzlich ruft unser Navi "Sie sind am Ziel", bloß sind wir gerade in einem Tunnel und die Gegend ist nicht sehr einladend als Übernachtungsplatz.

Also bei nächster Gelegenheit retour in die besiedelte Welt und einen Stellplatz gesucht.

Gelandet sind wir nach einem Einkaufsstopp in SAN DANIELE.
Wo wir einen ausgewiesen Stellplatz (13°00.833`- 46°09.381´), mit Ver - u. Entsorgung bei einer Veranstaltungshalle finden und eine ruhige, erholsame Nacht verbringen.

Stellplatz in San Daniele Stellplatz in San Daniele

2. TAG / Tageskilometer 243 / Richtung OSTELLATO VILLAGIO NATURA


Unser Tagesziel “ OSTELLATO VILLAGIO NATURA” ( 11°58.054`- 44°44.584`)
Mit angenehmer Reisegeschwindigkeit und bei leichten Regen, aber warmer Temperatur, genießen wir die Fahrt.

Angekommen im Naturpark stellen wir fest das der Stellplatz so wie im Bordatlas erklärt nicht mehr oder noch nicht existiert, aber wir können am hinteren Teil des Parkplatzes stehen bleiben, wo es auch Stromanschluss gibt.

Wir richten es uns gemütlich ein und bekommen noch Gesellschaft von zwei italienischen WOMO´s.
Leider gibt es immer wieder Stromausfälle und nach einigen Versuchen die Sache in Schwung zu bringen, gibt unsere Techniker auf, da inzwischen starker Regen, mit kurzfristigem Hagel eingesetzt hat und wir uns darauf konzentrieren, das steigende Wasser zu beobachten um unser WOMO, möglicherweise rechtzeitig in ein Boot zu verwandeln.

War zum Glück dann doch nicht notwendig, denke das wäre eine Herausforderung für unseren Techniker gewesen.

Stellplatz Ostellato Villagio Natura Stellplatz Ostellato Villagio Natura Stellplatz Ostellato Villagio Natura

3. TAG / Tageskilometer 271 / Richtung VIAREGGIO


Am Morgen bei herrlichem Sonnenschein machen wir uns auf den Weg nach VIAREGGIO.

Wir fahren Richtung FLORENZ über IMOLA, durch eine interessante Landschaft, natürlich immer wieder mit Pausen zum fotografieren.

Ab Florenz setzt wieder leichter Regen ein.

Wir finden einen netten Campingplatz (10°15.673` - 43°51.009`) mit sauberer Sanitäranlage.


4. TAG / Tageskilometer 46 / Richtung Lucca

 
Nach einer gut verbrachten Nacht und einem ausgedehnten Frühstück, starten wir bei Sonnenschein – Richtung Lucca.
Leider mussten wir die Schnellstraße nehmen, da die sicher interessantere Strecke mit einer Beschränkung von 2,10m Breite für uns nicht befahrbar war.

In LUCCA haben wir unser WOMO auf den gebührenpflichtigen Stellplatz an der "VIALE GAETANO LUPORINI" (10°29.277`- 43°50.385 `)abgestellt.
Der Platz wird bewacht und bietet Ver – und Entsorgungsmöglichkeit, keinen Strom und ist direkt an einer Durchzugstraße, aber man erreicht in wenig Gehminuten die Innenstadt.
Deswegen haben wir diesen Platz ausgewählt.

Den Rest des Tages verbrachten wir um Lucca zu besichtigen. Unser persönliches Fazit – interessant aber ohne Flair!

Stellplatz in Lucca Lucca enge Gasse in Lucca


Eine kurze Fahrt bringt uns an unser nächstes Ziel – PISA.
Wir bleiben auf den gebührenpflichtigen Stellplatz „ VIA PIETRASANTINA „ (10°23.541`- 43°43.718`) stehen.
Das ist ein großer bewachter Parkplatz ohne Schatten, ohne Strom, mit Ver – und Entsorgungsmöglichkeit und nur ca.950m vom schiefen Turm entfernt.
Für uns ideal zum Besichtigen von Pisa, mit nicht zu langen Weg zum WOMO zurück, denn so können wir zwischendurch mal ein kurzes Schläfen halten, um uns dann am Abend ohne diese Massen an Tagesurlaubern, Pisa noch einmal in Ruhe anzuschauen.

Stellplatz in Pisa Stellplatz in Pisa Pisa Pisa bei Nacht


Nach einem Stopp bei einen Supermarkt, zum Bunkern unserer Vorräte, Machen wir uns auf den Weg nach „SAN GIMIGNANO“.
Die Anreise in der wunderschönen Landschaft Ist einfach traumhaft und wir legen ganz viel Stopp´s ein, um einfach die Landschaft zu genießen und zu fotografieren.
Von der Ferne sieht man schon die Silhouette der Stadt mit den Geschlechtertürmen.

Wir quartieren uns auf dem Campingplatz „BOSCHETTO di PIEMMA“ein (11°03.201`-43°27.190`), ein einfacher aber schön schattiger Platz.
Trotz Hitze hält uns nichts am Platz und wir machen uns auf den Weg in die Altstadt.
Da der Weg ziemlich steil ist, kommen wir etwas erledigt an, aber wir haben bereits eine Erfrischung im Form von GELATO im Visier.
Und werden nicht enttäuscht ein super gutes Eis und ein Städtchen, das sich trotz Touristenströme lohnt anzuschauen.

Ein liebenswertes Städtchen mit Flair, sehr interessant.

San Gimignano San Giminano

7. TAG / Tageskilometer 29 / Richtung VOLTERRA


Da unser nächstes Etappenziel nicht so weit ist, genehmigen wir uns ein spätes Aufstehen mit ausgedehntem Frühstück.
Dann geht’s ab nach "VOLTERRA". Wir stellen unser WOMO am "P3 PIAZZIALE DI DOCCIOLA" ab, dieser gebührenfreie Stellplatz ist sehr angenehm. Zwar ein großer Parkplatz/ Kies mit Ver – und Entsorgung, kein Strom und teilweise schattig aber richtig nett. Gleich gegenüber gelangt man über unzählige Stufen ins Zentrum dieser schönen, altertümlichen Stadt.

Es gibt viele kleine Läden (Alabaster) und man kann von der Stadtmauer einen herrlichen Ausblick genießen.

Wirklich ein nettes, interessantes Städtchen.

Stellplatz in Volterra Stiegen in die Altstadt Volterra

8. TAG / Tageskilometer 77 / über ABBAZIA di SAN GALGANO nach SIENA


Die heutige Route soll uns über „ ABBAZIA di SAN GALGANO „ nach SIENA führen.
Die Klosterruine ist allemal einen Abstecher wert, eingebettet in einer wundervollen Landschaft, liegt die geschichtsträchtige Abtei und daneben die kleine Kapelle.
Wir wurden sofort von einer wunderbaren Ruhe und den Zauber der Vergangenheit gefangen genommen.

Mit dieser innerlichen Ausgeglichenheit machten wir uns auf den Weg nach Siena. Wo wir leider feststellten das der Campingplatz gesperrt ist und wir uns nach längeren Suchen für den gebührenpflichtigen Stellplatz "P3 FAGIOLONE" (11°19.009`-43°09.175`) entschieden, der zwischen 2 stark befahrenen Straßen liegt und auch Nachts sehr laut ist. Das einzige was dieser Platz zu bieten hat, ist dass es ins Zentrum nicht weit ist.
Bei einem Preis von € 20,00 für 12 Stunden, gibt es nicht mal Entsorgungsmöglichkeit oder Wasser.

Etwas gefrustet machten wir uns auf den Weg ins Zentrum (über Rolltreppen), um Siena zu besichtigen. Wir bummelten durch die Straßen und sahen uns diese so viel beschriebene Stadt an, aber so richtig wohl fühlten wir uns hier nicht, sehr touristisch.

Ein versöhnliches Ende dieses Tages erlebten wir in einer kleinen Osteria, bei einem sehr guten Abendessen.

Abtei ABBAZIA di SAN GALGANO  

9. TAG / Tageskilometer 103 / Richtung PUNTA ALA


Sehr früh (gezwungenermaßen denn um 8:00 wären wieder € 20,00 fällig gewesen) machten wir uns auf den Weg nach „PUNTA ALA“, um dem Meer einen Besuch abzustatten.
Auf den Weg dorthin machten wir in "MASSA MARTTIMMA" halt.
Am Stadtrand gibt es einen einfachen, kostenfreien Stellplatz (10°53.412´- 43°02.710`), von dort ist man rasch im Zentrum.
Ein nettes Städtchen, noch nicht so überlaufen, wo man noch das italienischen Flair spürt. Nach endlos vielen Stufen erreicht man einen kleinen Park, von wo man einen herrlichen Ausblick hat.
Nach einer kurzen Rast bei einem guten Cappuccino, geht’s weiter Richtung Meer.

Nach einen Einkaufsstopp zum Auffüllen unserer Vorräte, treffen wir auf dem Campingplatz „ BAIA VERDE „ (10°46.741`- 42°50.187`) ein.
Dieser Platz liegt in einen Pinienwald, direkt an einem langen Sandstrand mit wunderbar sauberem Meer. Es ist eine nette Anlage mit Shop´s, Einkaufsmarkt, Restaurant und Pizzeria. Einziges Manko die Sanitäranlagen sind etwas altertümlich und nicht sehr sauber (zumindest in der Vorsaison). Trotzdem bleiben wir, weil uns die Ruhe und Lage so gut gefällt einige Tage.

Massa Marttimma Massa Marttimma Sonnenuntergang in Punta Ala Campingplatz BAIA VERDE

12. TAG / Tageskilometer 104 / Richtung SATURNIA


Gut erholt machen wir uns auf den Weg nach SATURNIA, um nach dem Meer die heißen Quellen zu nutzen.

Die Landschaft durch die uns die Anreise führt ist reizvoll, gar nicht so Toscana typisch, wie man es von Foto´s kennt.

Wir beziehen Stellung am gebührenpflichtigen Stellplatz "SATURNIA all´ INGRESSO dell ABITATO" (11°30.201`- 42°39.315`), sehr schöner Stellplatz mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeit, Strom und sogar WC + Duschen, leider ohne Schatten.
Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben und für Darius eine angenehme Temperatur (Dank Klimaanlage) im Womo geschaffen haben, schwingen wir uns auf die Räder um zu den Tuffstein- Wasserfällen zu fahren. Hier kann man in Mitten der Natur ein tolles, heißes, kostenloses Bad nehmen, die Naturanlage ist ziemlich frequentiert.

Typische Landschaft in der Toskana Stellplatz SATURNIA all´ INGRESSO dell ABITATO Tuffstein- Wasserfälle Tuffstein- Wasserfälle

13. TAG / Tageskilometer 168 / Richtung SORANO


Der Morgen beginnt etwas trüb und bei leichten Nieselregen machen wir uns auf den Weg zu den Etruskergräber in der Nähe von SOVANA.
Dort angekommen beschließen wir nach einer kurzen Rast, angesichts des Wetter´s und der Eintrittspreise weiter zu fahren.
Unsere Fahrt führt uns durch PITIGLIANO, wo die Häuser teilweise aus den Tuffstein heraus wachsen, weiter nach SORANO.
Dieses kleine Städtchen wirkt wie ein Museum, irgendwie nicht echt und außer Touristen, sieht man keine Menschen, ich weiß nicht wo die Einwohner hingekommen sind, sollte es welche geben.

Menschenleeres Sorano Menschenleeres Sorano Menschenleeres Sorano

Durch teilweise starken Regen fahren wir unserem Nachtquartier entgegen.
Wir haben uns einen Stellplatz auf einen Bauernhof (Agricampeggio) entschieden, um auch mehr Kontakt mit Italienern zu haben.
Wie sich herausstellt wird der Stellplatz "IL CASALE / MONTICCIELLO" (11°42.673`- 43°04.848`) von einer Schweizerin betrieben, auch gut.
Dieser Platz liegt in einer unglaublich schönen Gegend, sehr versteckt in den Bergen – nur über eine schmale Schotterstraße zu erreichen. Aber die Suche zahlt sich aus, alles ist nett und urig eingerichtet auf Wunsch kann man auch Essen am Hof.

Hier sind sehr viele Wanderer und Biker mit Zelt, die sich hier an Bioprodukten direkt vom Hof laben.

Stellplatz "IL CASALE" Stellplatz "IL CASALE" Stellplatz "IL CASALE"

14. TAG / Tageskilometer 75 / Richtung MONTEPULCIANO


Nach einen guten Bauernfrühstück und bei schönem Wetter geht unsere Reise weiter nach MONTEPULCIANO.
Da heute ( Donnerstag ) Markttag ist und dieser sich auf den Parkplatz für Womo´s befindet ist es gar nicht so einfach eine Parkmöglichkeit zu finden.
Aber nach einigen Suchen finden wir ein passendes Plätzchen, somit steht einem typischem italienischem Marktbesuch nichts mehr im Wege.
Sehr interessant und schmackhaft, denn es gibt hier frisches Porchetta ( Spanferkel vom Grill ), eine Sünde wert.

So gestärkt fahren wir weiter nach PIENZA, der Heimatort von Papst Pius II.
Der dafür verantwortlich ist das aus einen kleinen geruhsamen Dorf, ein Ort mit einer Basilika und auch sonst noch einigen interessanten Bauwerken wurde.

Pienza Pienza Pienza 

Für Käseliebhaber ein Pflichtbesuch in einen der vielen Läden die hier Pecorino in jeder Reifestufe anbieten, für nicht so Käsebegeisterte es riecht hier teilweise sehr streng.

Pecorino

Durch die unglaublich tolle Landschaft geht es weiter nach MONTALCINO.

Meist fotografierte Zypressengruppe in der Toscana wunderschöne Landschaft


Der Stellplatz (11°29.203`- 43°03.061`) liegt hier über der Stadt und ist über eine sehr, sehr steile Straße zu erreichen. Oben angekommen freuen wir uns über einen kostenfreien, mitten im Pinienwald1 gelegen und mit einer traumhaften Aussicht.

  Stellplatz in Montalcino - den es leider so nicht mehr gibt! Stellplatz in Montalcino - den es leider so nicht mehr gibt!  Entsorgung

Wir besichten das kleine Städtchen bei einem ausgedehnten Abendspaziergang und bei einen guten Glas Rotwein.
Dieser Ort ist sehr bekannt für seinen Wein (Brunello di Montalcino, Rosso di Montalcino) und es gibt sehr viele kleine Läden, wo man in Ruhe kosten und kaufen kann.

*1 Nachtrag: Leider gibt es diesen diesen wunderbaren Stellplatz mitten im Pinienwald nicht mehr. Aber es gibt einen ersatz Stellplatz, der bei weitem nicht so schon ist.

15. TAG / Tageskilometer 94 / Richtung ABBAZIA di MONTE OLIVETO


Unsere Reise führt uns wieder Richtung Norden zur „ABBAZIA di MONTE OLIVETO“ da wir um die Mittagszeit ankommen, ist das Benediktiner-Kloster geschlossen.
Hier leben und arbeiten noch Mönche und um den Ablauf des Klosterlebens nicht zu stören, kann man nicht immer alles besichtigen.
Aber die Außenanlage und der Zypressenpark sind sehr schön und eine Insel des Friedens.

Benediktiner-Kloster Kaktusblüte

Weiter geht’s auf der SS438 ins Grete-Tal, Crete bedeutet Lehm oder Kreide.
Diese Landschaft ist minimalistisch mit klaren Formen, kahlen Hügeln, ab und zu ein einsames Haus, ein Speicherteich oder ein paar Schafe. Trotzdem hat diese Landschaft eine eigenartige Faszination.
Richtung Siena wird die Landschaft wieder grüner und üppiger, und in COLLE di VAL d´ ELSA wo wir uns auf einen Agrotouristico einen Stellplatz ausgesucht haben, sind wir von Weinbergen umringt.
Die Zufahrt zu „ AZIENDA AGRARIA CASALE Nr.3“ (11°06.849`-43°20.713`) ist sehr abenteuerlich und für Gefährte mit mehr als 2,30m Breite nicht möglich.

sehr schmale Durchfahrt! sehr, sehr schmale Durchfahrt!


Die Azienda gehört einem Holländer, der etwas schrullig ist, aber sehr freundlich und gut deutsch spricht.
Der Platz ist einfach traumhaft, man steht mitten im Grünen, es gibt Grillstellen, Wasser, Strom und Entsorgung vorhanden, alles sehr idyllisch. WC und Dusche sind sehr natürlich, Freiluft.

wunderschöner Stellplatz Grillplatz WC und Dusche - fast wie im Dschungel

16.TAG / Tageskilometer 69 / Richtung CAPANNOLE


Unsere heutige Etappe soll uns ins Chianti – Tal führen, auf den Weg dorthin bleiben wir in MONTERIGGIONI stehen und besichtigen das Castello.
Sehr nett anzuschauen, aber ziemlich touristisch.

Wieder on Tour geraten wir in ein Oldtimer – Rennen und bekommen ein Menge toller, alter Fahrzeuge zu sehen.

Nach einer gemütlichen Fahrt erreichen wir den Campingplatz „LA CHIOCCIOLA“ ( 11°61.840 – 43°44.501 ) in CAPANNOLE wo wir das Wochenende verbringen wollen. Dieser Platz ist fast nur von Holländer belegt, es ist ein ländlicher Platz, große Parzellen die mit Ligusterhecken abgeteilt sind, Sanitäranlagen sehr sauber, freundliches Personal.
Gleich neben dem Campingplatz gibt es ein toskanisches Restaurant, ansonsten ist nicht viel los.

18.TAG / Tageskilometer 110 / Richtung MONTEVARCHI


Wir machen uns auf den Weg nach MONTEVARCHI zu einem Campinghändler, da wir eine neue Gasflasche brauchen und am Campingplatz keine zu bekommen waren, aber der Händler kann uns unsere Flasche auffüllen laut tel. Auskunft.
Um die Wartezeit zu überbrücken, fahren wir nach RADDA in CHIANTI. Ein nettes kleines Städtchen, aber nicht spektakulär. Es gibt einige kleine Läden, wo man hauptsächlich Wein kaufen kann.


Nach längerer Suche finden wir endlich ein Cafe, wo man auch ein Gelato bekommt.
Da es ziemlich heiß und schwül ist, eine willkommene Erfrischung.

So gestärkt machen wir uns auf den Weg retour, um unsere Gasflasche wieder abzuholen.
Hat auch gut geklappt und wir können unbesorgt unseren Stellplatz für die Nacht ansteuern.

In „ CASTELLINA“ (11°17.288`- 43°28.419`) finden wir einen netten Platz, mit einem schönen Ausblick aber leider wenig Schattenmöglichkeit, in der Nacht ist es angenehm ruhig.

Viiieeele Wohnmobile und kein Schatten :-( Ent- Versorgung Viiieeele Wohnmobile und kein Schatten :-(

19. TAG / Tageskilometer 202 / Richtung RAVENNA - LIDO de SPINA


Da es die letzten Tage sehr heiß und schwül war, beschließen wir nicht nach Florenz zu fahren, sonder ans Meer.

So sehr wir uns auf Florenz gefreut haben, aber Stadtbesichtigung bei diesen Temperaturen, sind weder für uns noch für unseren vierbeinigen Freund ein Vergnügen.

So fahren wir gemächlich durchs Chianti-Tal, das sehr waldig ist und ich mich frage wo die ganzen Weinberge sind um die Massen an Weinen herzustellen, die als Chianti verkauft werden.

wo ist die Chianti Traube? wo ist die Chianti Traube?


Wir nehmen die Strecke über den „PASS d. MURAGLIONE“, tolle Strecke aber unsere Fahrer ist ganz schön gefordert und auch unser WOMO leistet gute Dienste.
Nach dem Pass verändert sich die Landschaft total, alles wird flach und es wird immer heißer.
Aber wir sind bald am Ziel, wir wollen in die Nähe von “RAVENNA“ auf den „ LIDO de SPINA“.

20. TAG bis 22.TAG / SPINA CAMPING VILLAGE


Wir sind am Campingplatz „ SPINA CAMPING VILLAGE“ (12°15.337`- 44°37.654`).
Dieser Platz liegt neben einen Naturschutzgebiet durch dieses man an den Strand gelangt (Rad von Vorteil), der sehr natürlich ist, das Meer ist herrlich sauber, um diese Zeit ist auch sehr wenig los, einfach toll.
Beim Campingplatz gibt es ein Swimmingpool, Tennisplatz, Restaurant, Bar und einen Supermarkt, die Sanitäranlagen sind super gepflegt.

Dieser Platz ist toll um einige Tage zu entspannen.

letzte erholsame Tage

23. TAG / Tageskilometer 364 / Richtung Faakersee - Österreich


Wir machen uns auf den Weg Richtung Heimat, unser Ziel ist der Faakersee, wo wir uns mit Freunden treffen. Wir fahren bei strahlenden Sonnenschein und Hitze weg und je näher wir Österreich kommen, desto trüber und kälter wird es.
Wir treffen bei trübem Wetter, aber guter Stimmung auf dem Campingplatz "FERIEN am WALDE", wo wir schon erwartet werden, ein.

Unser Urlaub klingt bei Regen, aber mit Sonnenschein im Herzen aus.

25.TAG / Tageskilometer 312 / Richtung Heimat


Nach einen gemütlichen Frühstück treten wir die Heimreise an. Gemütlich geht´s dahin, man soll ja nichts überstürzen, wohlbehalten kommen wir zu Hause an.

Wir haben einen tollen Urlaub erlebt, viel gesehen und es wird einige Zeit dauern bis wir alle Eindrücke verarbeitet haben. Aber eines wissen wir jetzt schon, unsere nächste größere Reise führt uns wieder nach ITALIEN, hier gibt es noch sehr viel zu entdecken.

CIAO BELLA ITALIA !


Gesamtkiliometer: 2849

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